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Alles,
nur nicht von der Stange.

 

Eigentlich wollte Tanja Hegner Polizistin werden, doch Knieprobleme sorgten schließlich dafür, dass es in ihrem zukünftigen Beruf nicht so sehr um schwedische, sondern um echte Gardinen gehen sollte. Seit mittlerweile mehr als sechs Jahren kontrolliert, bügelt, schneidet, misst, näht sie Dekostoffe und Storeware voller Leidenschaft im Nähatelier von Einrichten Schweigert - und das gibt es schon mehr als 30 Jahre. Sie spricht herzerfrischend auf Alemannisch von Berufung nicht von Beruf.
Ungefähr einmal pro Woche holt sie sich im Atelier schon mal von den Nadeln einen blutigen Finger, oder der Rücken schmerzt vom vielen Stehen. Aber das gehört dazu. Ebenso, und das macht es für sie und ihre beiden Kolleginnen so spannend, dass jeder Auftrag individuell und einzigartig ist. 

Mal werden aufwendig die „Schweizer Falten“ genäht, ein anderes Mal sind es Design-Flächenvorhänge.
Alles wird handgefertigt, vom Rohling, in dem Falle von der gelieferten Stoffrolle, bis hin zum fertigen Produkt, der Gardine, dem Raffrollo oder auch mal der Tagesdecke. Tanja, gelernte Polster- und Dekorationsnäherin, hat es nicht so mit dem Direktkontakt zum Kunden, das überlässt sie den Raumausstattern und Innenarchitekten bei Einrichten Schweigert.
Sie fühlt sich einfach wohl in ihrem Atelier und arbeitet gerne im Team mit zwei weiteren Näherinnen, die mit ihr die Freude an schönen Stoffen teilen: Karin Reif-Roßkopp und Margit Brändlin. Wie alles bei Schweigert – eben individuell und selbstgemacht – und alles, nur nicht von der Stange.