.

.

.

.

Kettnaker

 

Made in Germany. Seit 1870.

Ein Familienunternehmen in der fünften Generation kann auf Meilensteine zurückblicken.
Die Grundsteinlegung natürlich, die Übergaben an Nachfolger, Innovationen, Schicksalsschläge. Im Jahr 2020 feiert das Unternehmen 150-jähriges Jubiläum.
Die Manufaktur aus Baden-Württemberg zählt zu den Top 50 Luxusmarken in Deutschland.

Gründer Karl Kettnaker (1841-1915)

Einer trifft das Unternehmen 1987. In diesem Jahr erlebt Wolfgang Kettnaker,
wie es sich anfühlt von einem Tag auf den nächsten erwachsen zu werden.
Nach dem Tod seines Vaters steigt er noch als Student des Wirtschaftsingenieurwesens zur Unterstützung seines Onkels Edmund in die Geschäftsleitung des Familienunternehmens ein. Drei Jahre später ist er zuständig für Finanzen, Vertrieb und Produktentwicklung,
wird 1999 alleiniger geschäftsführender Gesellschafter.

Dem Kreativteam gelingt es, über die Jahre Gegensätzliches zusammenzubringen: Maßgeschneiderte Produkte mit hoher Fertigungs-Systematik und unterschiedlichste Materialien mit ausgefallenen Designs.

„Ich bin neben der Hobelbank meines Großvaters aufgewachsen“,

erinnert sich Wolfgang Kettnaker. Das Elternhaus steht auf dem Firmengelände in Dürmentingen. Er darf sägen, feilen und experimentieren und hört dabei viele Geschichten aus der Vergangenheit. Vom großen Brand, der alles zerstörte. Vom Wiederaufbau, bei dem sich das Team selbst übertraf.

.

.

"Hochwertige Möbel
dank ausgereifter Fertigungstechniken
und handwerklicher Präzision"

Das Produktportfolio der Kettnaker Möbelmanufaktur zeichnet sich durch eine hohe Materialvielfalt aus. Sie reicht von edlen Holzfurnieren über Stahl, Glas, Aluminium und Keramik bis zu fast jeder Lackfarbe. Der innovative, über Jahrzehnte bei uns gewachsene Systemgedanke verbindet ausgereifte Fertigungstechniken und höchste Präzision im Handwerk. Ein Team vieler langjähriger und selbst ausgebildeter Mitarbeiter nimmt jedes Bauteil mehrmals in die Hand, es wird nachgeschliffen, verbessert, kontrolliert. Nur so gelingt es, den hohen Qualitätsanspruch der Kettnaker Möbelmanufaktur zu bewahren.

Exklusive Möbel:
Das neue Kettnaker Journal

Wir freuen uns, Ihnen das neue Journal 2020/21 von Kettnaker zu präsentieren. Neben einem kurzen Einblick in die 150jährige Geschichte zeigt das Kettnaker Journal exklusiven Möbel in zahlreichen Einrichtungsbeispielen. << Jetzt durchblättern >>

Der Gründer Karl Kettnaker wählt 1870 einen besonderen Ort für seine Schreinerei: Am Bussen, dem „Heiligen Berg“ Oberschwabens. Sein Sohn, Schreinermeister Carl Kettnaker, führt das Unternehmen als klassische Schreinerei mit Einzelfertigung weiter. Der Sprung zur Möbelfabrikation gelingt der dritten Generation, den Brüdern Carl und Anton Kettnaker. Sie müssen 1960 einen Großbrand in der Produktion verkraften. Die 4. Generation mit den Söhnen Karl und Edmund richtet nach dem Neubau das Unternehmen auf Serienfertigung aus. Anfang der 1970er-Jahre verändert sich die Stilistik der Möbel in immer schnelleren Intervallen. Kompakte Schränke wie Buffets und Sideboards werden von modularen Systemen abgelöst.

Mit dem ersten Möbelsystem RANCH in Eiche Furnier geht die 4. Generation, die Brüder Karl und Edmund Kettnaker, 1977 erstmals auf die Kölner Möbelmesse. „Wir hatten einen 60 Quadratmeter großen Stand und präsentierten uns mit dem Slogan Qualität aus Baden-Württemberg“, weiß Wolfgang Kettnaker. Elf Jahre später muss er auf der Messe den Platz seines verstorbenen Vaters einnehmen, unterstützt von seinem Onkel Edmund und dem Kreativkopf und Produktentwickler Karl-Herrmann Metzger. Der Zusammenhalt des Teams und die enge Verbundenheit zu den Handelskunden berühren ihn. „Sie haben uns vertraut“, sagt er, „und ich spürte die Verantwortung auf meinen Schultern.“

Wolfgang Kettnaker und sein Team erfinden das Unternehmen neu. Er investiert in Fertigungstechnik. Das Design wird moderner und puristischer. Ende der 1990er-Jahre bricht er mit einer Tradition und bietet Lackoberflächen an, gleichwohl er die Oberflächen mit wertvollen Holzfurnieren kombiniert. Der Markt gibt ihm recht, die Umsätze verdoppeln sich. In Zeiten der Finanzkrise heißt es jedoch erneut, die Ausrichtung zu überprüfen. „Wir hatten nur eine Chance, nämlich die bestehenden Produkte noch luxuriöser und individueller zu gestalten“, beschreibt er die Situation. In einer schlaflosen Nacht hat er die zündende Idee: Der Möbelkorpus erhält magnetisch befestigte Fassadenplatten in dünner Materialstärke. Mit dem Entwicklungsteam um Karl-Herrmann Metzger gelingt die Umsetzung mit sechs Millimeter dünnen Blenden. Das Magnetwechsel System SOMA ist ein Meilenstein und eine Sensation in der Branche. Mit ihm lässt sich die Ästhetik eines Möbels mit wenigen Handgriffen verändern. Die gestaltende Außenhaut des Möbels wird von der Funktion des Korpus abgekoppelt – eine revolutionäre Idee. Plötzlich sind ganz neue Materialien wie hinterlackiertes Glas und Aluminium für die Gestaltung einsetzbar.

Individuelle Möbel mit System

Die Möbelmanufaktur Kettnaker entwickelt stets neue individuelle Einrichtungslösungen. Das Programm SOMA verdeutlicht unsere Innovationskraft: Sideboards und Schränke sind mit austauschbaren Frontblenden versehen und können mithilfe eines Magnetwechsel-Systems werkzeuglos ausgetauscht werden. Farben und Material der hochwertigen Möbel können Sie somit auch nach Jahren verändern. Auch alle anderen Produkte der Kettnaker Möbelmanufaktur sind individuell nach Ihren Wünschen konfigurierbar. Sämtliche Module lassen sich in unterschiedlichen Höhen, Breiten und Tiefen beliebig aneinanderreihen.

„Wir laufen keinen Trends hinterher. Es geht um Werte, Zeitlosigkeit und die Qualität einer Manufaktur.“

Dass der Erfolg bis heute hält, hat viele Gründe. Zum Beispiel ein Vertriebssystem, das auf gewachsene Partnerschaften setzt. Große Nähe zu den Kunden, langjährige Mitarbeiter. Und das ausdifferenzierte Baukastensystem aus Oberflächen, Materialvariationen und Lacktönen, die es ermöglichen, einzigartige Möbel zu kreieren.

Gemeinsam mit seiner Schwester Karin Brobeil, die in Creative Direction den heutigen Markenauftritt prägt, richtet Wolfgang Kettnaker das Unternehmen auf die Zukunft aus: Kettnaker steht für Präzision, Selbstbestimmung und Sinnlichkeit. Das Möbel soll sich der Architektur unterordnen. Es ist kein Showelement, aber ein Statement. Blickt man auf Sideboards, Schranksysteme und Tische, fällt die Feinheit und Klarheit der Formen auf. Der passionierte Musiker Wolfgang Kettnaker bemüht als Vergleich das Bild eines Steinway-Flügels. 88 Tasten, aber erst der Pianist sorgt für den perfekten Klang. Das System Kettnaker bringt Ästhetik und Funktionalität in Harmonie. Feinste Raumklänge sind möglich. Der Einrichtungsberater ist der Pianist.